Die Kunst mit dem Silbenkern:
Plakativ und filigran, konventionell und modern zugleich, wenn sich grafisch Klares auf der Staffelei oder am Monitor mit berauschender Farbigkeit verbindet.
Beim Schreiben jongliert er mit fantasievollen Wortschöpfungen, spielt Ping Pong mit Traumsequenzen und exakt Beobachtetem.
Den Blick neugierig auf das Große und Ganze gerichtet, mit dem Vermögen, die Details zu entdecken, seine Mitmenschen und sein eigenes Sein zu hinterfragen. Mal mit schalkhaftem Augenzwinkern, manchmal durchaus philosophisch - und manchmal auch nur alltäglich schön.",
(DW, 2017)
"Im Sommersemester des Lebens, da finde ich vergessene Zeit. Die nutze ich zum regen Wechsel sprudelnd Kleinigkeit." (2016)
Kunst, Denken und Klarheit:
Im Zentrum meiner Arbeit steht das kritische Hinterfragen allzu einfacher Wahrheiten. Ich verstehe Denken als lebendigen Prozess, der sich nicht mit schnellen Antworten zufriedengibt, sondern Widersprüche, Brüche und Zwischentöne sichtbar macht. Mit den Mitteln der Kunst eröffne ich Räume, in denen Reflexion, Irritation und Neugier bewusst zugelassen werden. So entsteht ein Dialog, der über das Offensichtliche hinausführt und neue Perspektiven auf das eigene Erleben ermöglicht.
Gleichzeitig suche ich nach einer Handhabe für das Menschsein, die das Gedankengut tief geliebter Literatur und Abenteuer wieder zum Vorschein bringt. Diese inneren Landschaften tauchen in meiner Arbeit als feine Verzweigungen auf: selektiv, schneidend klar und doch offen für Deutung. Zwischen Intuition und Analyse entsteht ein Geflecht aus Bildern, Worten und Erfahrungen, das dazu einlädt, vertraute Geschichten neu zu lesen – und das eigene Denken mit Niveau zu schärfen.

